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Wie ein Tornado auf dem Radar aussieht
Das Wetterradar „sieht“ den Tornado nicht direkt, erkennt aber verräterische Signale wie das Hakenecho und die Trümmersignatur, die Warnungen ermöglichen.
Das Hakenecho
In einer Superzelle zeigt das Reflektivitätsradar manchmal ein „Hakenecho“: Der von der Rotation mitgerissene Regen zeichnet einen Haken. Ein klassisches Tornado-Indiz.
Die Trümmersignatur
Das Dual-Pol-Radar kann eine „Debris Ball“ erkennen: vom Tornado aufgewirbelte Objekte. Einer der zuverlässigsten Belege, dass ein Tornado am Boden ist.
Rotation in der Geschwindigkeit
Das Doppler-Radar misst die Rotation (das Mesozyklon) über die Änderung der Windgeschwindigkeit. All das erlaubt Warnungen mit Minuten Vorlauf. Siehe wie man Tornados erforscht.
Quellen
- National Severe Storms Laboratory (NOAA/NSSL)
Opferzahlen und Intensitäten geben veröffentlichte Angaben wieder und können revidiert werden.