Tornados in Deutschland
Deutschland erlebt jedes Jahr Tornados – oft „Windhosen“ genannt. Die meisten sind schwach, doch es gab auch starke, wie den F4-Tornado von Pforzheim 1968.
Auf einen Blick
| Region | Ganz Deutschland |
|---|---|
| Saison | Sommer |
| Stärkster (jüngst) | Pforzheim 1968 (F4) |
| Dienst | DWD / ESSL |
Wo treten sie auf?
Tornados kommen in ganz Deutschland vor, vom Norddeutschen Tiefland bis in den Süden. An Nord- und Ostsee entstehen häufig Wasserhosen. Nach Schätzungen der ESSL werden pro Jahr mehrere Dutzend Tornados registriert, die meisten schwach (F0–F1).
Starke Tornados
Der stärkste dokumentierte deutsche Tornado war die Windhose von Woldegk 1764 (auf F5 geschätzt). In jüngerer Zeit war der F4-Tornado von Pforzheim 1968 einer der heftigsten.
Warnungen
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gibt die Warnungen heraus. Siehe unseren Sicherheitsleitfaden.
Quellen
- Deutscher Wetterdienst (DWD)
- European Severe Storms Laboratory (ESSL) / ESWD
Opferzahlen und Intensitäten geben veröffentlichte Angaben wieder und können revidiert werden.