Was ist CAPE?
CAPE misst, wie viel Energie die Atmosphäre für Gewitter bereithält. Je höher, desto explosiver können Stürme werden und desto größer das Unwetterrisiko.
Der Treibstoff der Gewitter
CAPE steht für „Convective Available Potential Energy“ (verfügbare konvektive potenzielle Energie). Es misst, wie viel Auftrieb die Luft hat, um kräftig aufzusteigen und hohe Gewitter zu bilden.
Richtwerte
CAPE wird in Joule pro Kilogramm (J/kg) angegeben. 1000–2500 stehen für mäßige Gewitter; über 2500–3000 ist die Atmosphäre sehr labil und günstig für schwere Stürme und Superzellen.
CAPE ist nicht alles
Viel CAPE macht kräftige Gewitter, doch zur Organisation in Superzellen und Tornados braucht es Windscherung. Siehe Superzelle und wie ein Tornado entsteht.
Quellen
- National Weather Service (NOAA)
Opferzahlen und Intensitäten geben veröffentlichte Angaben wieder und können revidiert werden.