Was ist der Taupunkt?
Der Taupunkt zeigt, wie viel Feuchte in der Luft steckt. Je höher, desto mehr „Treibstoff“ haben Gewitter — ein Schlüsselwert für Unwetter- und Tornado-Prognosen.
Das Maß der Feuchte
Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luft gesättigt ist und zu kondensieren beginnt. Anders als die relative Feuchte hängt er nicht von der aktuellen Temperatur ab, weshalb Meteorologen ihn bevorzugen.
Warum er bei Gewittern zählt
Ein hoher Taupunkt (über 15–20 °C) bedeutet viel verfügbare Feuchte. Beim Kondensieren setzt dieser Wasserdampf Energie frei, die kräftige Cumulonimben und Superzellen antreibt.
Feuchte plus Labilität
Ein hoher Taupunkt zusammen mit viel CAPE und Scherung ist ein klassisches Tornado-Rezept. Siehe CAPE und wie ein Gewitter entsteht.
Quellen
- National Weather Service (NOAA)
Opferzahlen und Intensitäten geben veröffentlichte Angaben wieder und können revidiert werden.